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LINDT verurteilt Kinderarbeit aufs Schärfste

LINDT verurteilt Kinderarbeit aufs Schärfste. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinderarbeit in der Kakaoproduktion keinen Platz mehr hat. Um dieses Bekenntnis in die Tat umzusetzen, hat LINDT in den letzten paar Jahren eine Anzahl von wichtigen Massnahmen innerhalb ihrer Kakaobeschaffungskette eingeleitet und rund 5 Millionen USD eingesetzt, um dieses hochkomplexe Thema nachhaltig anzugehen.

 Folgende Massnahmen wurden getroffen:

  • Alle Prozesse innerhalb der LINDT Lieferkette, von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Vermarktung,werden rigorosen und umfassenden Kontrollen unterzogen. So können wir alle Aspekte eines nachhaltigen und verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns permanent überprüfen und kontinuierlich verbessern.

  • LINDT hat sich zum Ziel gesetzt, dieselben eigenen, hohen Standards bei der Kakaobohnenbeschaffung auf das gesamte Produktportfolio anzuwenden anstatt nur einzelne, ausgewählte Produkte mit einem Zertifizierungslabel anzubieten.

  • LINDT bezieht Kakaobohnen aus verschiedenen südamerikanischen Provenienzen, aus der Karibik und aus Ghana.Den westafrikanischen Kakaobohnenbedarf deckt LINDT ausschliesslich aus Ghana ab, wo eine besonders hohe Bohnenqualität erzeugt wird und die Kakaoproduktion einer strikten staatlichen Kontrolle unterzogen wird. 

  • LINDT hält eine Minderheitsbeteiligung an der ghanesischen Partnerorganisation, die von örtlichen Kakaobauern beliefert wird und ist somit in der Lage, dafür Verantwortung zu übernehmen.

  • Jeder Sack Kakaobohnen, der über dieses Einkaufsmodell in Ghana bezogen wird, ist vollumfänglich rückverfolgbar bis zum Dorf der produzierenden Bauern. Dies erlaubt die direkte Überwachung und Kontrolle der Beschaffungskette. So haben wir die Möglichkeit lokale Missstände aufzudecken und Kinderarbeit entgegenzuwirken. 

  • LINDT bezahlt eine Sonderprämie von 60 USD pro Tonne Kakaobohnen aus Ghana in eine Stiftung (www.sourecetrust.org), die soziale Projekte im Bereich von Infrastruktur, Gesundheit und Bildung in den Regionen, wo unsere Kakaobohnen her kommen, finanziert.

Obwohl LINDT in ihrem Engagement gegen Kinderarbeit schon gute Fortschritte vorweisen kann, so bleibt das Problem doch sehr komplex. Flächendeckende Resultate im Bereich einer sozial verträglichen und nachhaltigen Kakaobewirtschaftung können von der Schokoladeindustrie alleine nicht erzielt werden, sondern müssen in Zusammenarbeit mit den lokalen staatlichen Behörden, nationalen und internationalen Organisationen (z.B. World Cocoa Foundation) und einzelnen Initiativen vor Ort angegangen werden. 

Kilchberg, 6. April 2012

 

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